"Hart, aber nicht fair"?
(Hamburg, 27. Februar 2007) Moderator Frank Plasberg von „Hart aber fair“ ist im Gespräch für die Nachfolge von Sabine Christiansen durchgefallen. Wie seine Kollegin Christiansen lässt sich auch Plasberg offenbar - entgegen dem öffentlichen Image seiner Sendung - gerne in Strategien der Meinungsmache einbinden.
Wie Albrecht Müller, früherer Ghostwriter von Bundeswirtschaftsminister Prof. Karl Schiller, aus eigenem Erleben berichtete, hat Frank Plasberg z.B. mit „Hart aber fair“ im September 2004 eine richtige Propagandasendung für die damals von der Bundesregierung und anderen Befürwortern von Hartz IV vertretene Begründung für die Beschränkung des Arbeitslosengeldes auf ein Jahr gemacht. Wie alle Propagandisten behauptete auch er, dass die Arbeitslosenversicherungsbeiträge nach einem Jahr „verfrühstückt“seien und deshalb die arbeitslos Gewordenen zurecht nach einem Jahr auf ALG 2 abgestuft werden müßten.. Das war damals eines der Lernziele der Befürworter von Hartz IV im Kampf gegen die beginnenden Montagsdemonstrationen. „Hart aber fair“ hatte sich damals beflissen eingereiht in die Riege der Sozialabbau-Experten...
Die "Nachdenkseiten" haben sich mit Frank Plasberg, seinen Sendungen und seiner Interesseneinbindung auseinandergesetzt.
Hier der lesenswerte Beitrag.....