Eva Herman: “Im Dritten Reich war einiges sehr gut”
Hamburg, 8. September 2007) Eva Herman, Ex-Tagesschausprecherin, hat wieder nachgedacht. Bei der Vorstellung ihres Buches „Das Prinzip Arche Noah“ äußert sie sich zum auferstandenen Honecker-Sozialismus und zu den Vorzügen des Nationalsozialismus.
"Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn Honecker und seine Freunde noch ein paar Jahre durchgehalten hätten, dann würde ihm das deutsche Volk heute zu Füßen liegen. Weil: wir sind im Sozialismus", sagte die ehemalige "Tagesschau"-Moderatorin am Donnerstag in Berlin. Ein Jahr nach ihrem Plädoyer "für eine neue Weiblichkeit" im "Eva-Prinzip" hat Herman sich nun auch zur Aufgabe gemacht, eine "Überlebensstrategie für die Familie" zu entwickeln. Bei soviel gequirltem Scheiß kommt der Rückgriff auf nationalsozialistisches Gedankengut kaum überraschend. Nach den Ausführungen einer Reporterin des "Hamburger Abendblatts" soll das „Aushängeschild“ des NDR gesagt haben, im Dritten Reich sei "vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler, aber einiges auch sehr gut, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter." Die 68er hätten die Wertschätzung der Mutter abgeschafft - und seien somit für den "gesellschaftlichen Salat" verantwortlich.
Angeblich geben sich leitende Mitarbeiter des NDR über die Verharmlosung des Nationalsozialismus “entsetzt”, aber Konsequenzen wird Frau Herman für die erneute Image-Schädigung des NDR nicht zu erwarten haben. Genau so wenig wie im letzten Frühjahr als sie vom Freiheitlichen Parlamentsklub aus Österreich, einer Unterorganisation der rechtsnationalen FPÖ, zu einem Vortrag eingeladen wurde, der aber ins Wasser fiel, nachdem man Wind von der Sache bekommen hatte.
Auch ihre persönliche Erkenntnis, dass die Gewaltbereitschaft im Osten deutlich höher sei als im Westen, weil es dort so viele Krippen-Kinder gegeben habe, blieb ohne Folgen: Sie wurde vom NDR als “private Meinungsäußerung” abgetan.