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Medienpolitik

MIB_DE Nr.3 - Medienpolitische Informationen aus Bayern, Deutschland und Europa
(Februar 2010) Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe medienpolitisch Interessierte!

Wir haben uns, ganz programmatisch, diesmal dem Thema "Gewerkschaftliche Medienpolitik" zugewandt. Alle seine Aspekte konnten wir natürlich nicht behandeln, aber uns liegt daran, einige grundlegende Informationen und Denkanstöße zu diesem – nach unserer Auffassung – sehr wichtigen Thema zu vermitteln.

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In dieser MIB_DE-Ausgabe erwarten Euch und Sie folgende Beiträge:

Frank Werneke, stellvertretender ver.di-Bundesvorsitzende und zuständig für die Medienpolitik, benennt die für ver.di anstehenden Aufgaben und Arbeitsschwerpunkte „im Interesse der Gesellschaft und der Medienschaffenden“.
Vereinte Medienpolitik im Interesse der Gesellschaft und der Medienschaffenden

Dr. Sabine Nehls, Journalistin, Koordinatorin des Arbeitskreises Medienpolitik beim DGB-Bundesvorstand und medienpolitische Beraterin, stellt die verschiedenen und vielfältigen Aktivitäten der gewerkschaftlichen Dachorganisation, die sich als "Stimme für die demokratische Mediengesellschaft“ versteht, vor.
Der DGB: Eine Stimme für die demokratische Mediengesellschaft

Walter Oberst, Medienredakteur, ruft die gewerkschaftliche Medienpolitik seit den 70er Jahren – durchaus auch kritisch - ins Gedächtnis zurück und plädiert dafür, Medienpolitik zur "gewerkschaftlichen Grundaufgabe“ zu machen, an der sich nicht nur ver.di und DGB, sondern möglichst alle DGB-Gewerkschaften beteiligen sollten.
Auf dünnem Eis: Gewerkschaftliche Medienpolitik in der Bundesrepublik Deutschland. Rückblicke – Einblicke - Ausblicke

Tina Kolbeck, NDR-Rundfunkrätin, und Dieter Pienkny, RBB-Rundfunkrat, berichten über ihre Erfahrungen bei der Bewältigung der Drei-Stufen-Tests und über Anforderungen an Gremienmitglieder, wenn sie ihr "Wächteramt“ verantwortlich ausüben wollen.
Im Kreuzfeuer der Lobbyisten - Rundfunkräte und der Drei-Stufen-Test

Christina Oberst-Hundt äußert sich, auch wenn dazu schon einiges geschrieben wurde, nochmals zur Abwahl von Chefredakteur Brender durch den ZDF-Verwaltungsrat, um politischen Machtverhältnisse in diesem Gremium und wie sie zustande kommen, zu verdeutlichen.
Koch-Show oder Funk und Fernsehen für alle? Wem gehört der öffentlich-rechtliche Rundfunk?

Helge Duda, Mediendokumentar, empfiehlt in seiner Rezension das von Frank Werneke herausgegebene ver.di-Buch "Funk&Fernsehen für alle – Für einen zukunftsfähigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ als Lektüre für alle, die sich über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, seine Politik, und die, die gegen ihn gemacht wird, informieren wollen.

Dieter Pienkny
Der Gesellschaft verpflichtet - Die wachsenden Aufgaben des Rundfunkrats